Christlich Soziale Union

„Zu wenig erklärt“

Zur Diskussion um den äußeren Ring in Stauf

Das Hauptproblem der Staufer schien mir nicht der Ring selbst, sondern die Befürchtung, dass durch die Art und Weise der Anbindung viele Nutzer des Rings, die nach Berngau und Freystadt wollen, durch Stauf fahren oder umgekehrt.

Der Schlüssel hierzu liegt, auch wenn das Thema am Dienstag ausgespart wurde, in der Gestaltung der Ortsdurchfahrt. Welche Alternativlösung jetzt besser wäre, sollte die Stadt begutachten lassen. Es gibt auch noch keine Erkenntnisse, wie der neue Deplhi- Knoten oder Das Kölbl-Ohrwaschl unten mal vom Verkehr nach Freystadt angenommen wird.

Eins ist aber klar. Jede Variante hat Auswirkungen an anderer Stelle. Wir als Woffenbacher sind davon ja auch betroffen, wenn es gar keine Rampe gäbe. Dann würde Woffenbach künftig ausschließlich über die Tyrolsberger Straße an den Ring angebunden, was zusätzlichen innerörtlichen Verkehr bringen würde.

Ohnehin ist die Kreisstraße durch Woffenbach laut Straßenverkehrszählung 2015 in Woffenbach nur unwesentlich weniger befahren als die Freystädter Straße und Staufer Hauptstraße. Die beiden Ortsteile sollten hier kooperativ nach Lösungen suchen, und sich nicht gegeneinander ausspielen lassen.


Die beiden CSU- Ortsverbände stehen in regem Kontakt, um genau das nicht zuzulassen! Ich bin Luis Urban deshalb dankbar, dass er mich extra eingeladen hat, um uns Woffenbacher für das Thema zu sensibilisieren.

Viel Unmut kommt halt nur deshalb auf, weil Politik zu wenig erklärt und informiert. Stattdessen hören wir auf Bürgerversammlungen und in städtischen Prospekten dafür von Nachhhaltigkeitspreisen und fairem Handel. Kann man natürlich machen, ist alles gut, aber man darf bei der Kür halt nicht das Pflichtprogramm vergessen.
20.01.20

„Cafe“ zum Jahresstart


Die CSU-Ortsverbände Woffenbach und Stauf veranstalteten ihr Neujahres-Cafe
Foto: Bill Holler
NEUMARKT. Großen Anklang fand in diesem Jahr das Neujahrs-Cafe, der traditionelle Jahres-Auftakt der CSU-Ortsverbände Woffenbach und Stauf.

Dabei wurde der Saal des Gasthauses durch das Duo Rudi Genitheim und Michael Braun in eine gemütliche Wiener Kaffeehausatmosphäre getaucht. Die beiden Ortsvorsitzenden Gerald Bast und Luis Urban konnten denn auch zahlreiche Besucher begrüßen, darunter auch viele Kandidaten der Stadtratsliste.


Der Stadtverbandsvorsitzende Marco Gmelch empfahl den Zuhörern eine starke Liste, mit der die CSU in Neumarkt optimistisch auf die Wahl am 15. März blicken könne.

Nach einem Kuchenbuffet und Kaffee konnten auch Ehrungen durchgeführt werden. Ferdinand Karg und Herbert Drescher wurden für ihre langjährige Mitgliedschaft in der CSU ausgezeichnet, Pia Hübschmann wurde mit Applaus verabschiedet. Sie hatte die Woffenbacher CSU viele Jahre engagiert geführt, und war im Herbst aus persönlichen Gründen zurückgetreten.
14.01.20

Mühlstraße wird Wahlkampf-Thema


Die Mühlstraße soll zwischen den beiden Realschulen sicherer werden

NEUMARKT. Ein drohendes Bürgerbegehren zur Verkehrssicherheit in der Mühlstraße sorgt für Unruhe bei den Neumarkter Parteien.

Die CSU schlägt jetzt einen „Runden Tisch“ aller Betroffenen vor, die Grünen unterstützen das Bürgerbegehren „Sichere Mühlstraße“, würden allerdings „noch einen Schritt weiter gehen“ und plädieren für die Errichtung einer verkehrsberuhigten Zone.

Die SPD hatte bereits vor einigen Tagen angekündigt, ein Bürgerbegehren zu unterstützen (wir berichteten). Der Radfahrer-Verband ADFC sprach sich für Schritt-Tempo in der Mühlstraße aus, um die Sicherheit von Schülern der beiden Realschulen zu erhöhen (wir berichteten).

Die CSU-Stadtratsfraktion will nun auf einen „Runden Tisch“ zu Gunsten eines ganzheitlichen Verkehrskonzepts rund um die beiden Realschulen und das neue Ganzjahresbad setzen, heißt es in einer Stellungnahme am Dienstag. Man habe ein gutes und konstruktives Gespräche mit dem Elternbeirat der Knabenrealschule geführt, sagte Fraktionsvorsitzender Markus Ochsenkühn. „Dabei haben wir unser Verständnis für die Forderung nach einer sicheren Verkehrsführung im Bereich der beiden Realschulen sowie unsere Unterstützung zum Ausdruck gebracht.“


Initiatoren des Bürgerbegehrens sind Mitglieder des Elternbeirats der Knabenrealschule.

Allen Beteiligten sei bei dem Gespräch bewusst gewesen, dass es nicht einfach sei, eine optimale Lösung zu finden. Gerade im Bereich der Kreuzung an der Mädchenrealschule sei wegen der Fahrbahnbreite eine Verkehrslösung, die Fahrrad-, Fußgänger- und Autoverkehr berücksichtigt, nicht einfach, hieß es von der CSU.

Für die CSU-Stadträte gehe es jetzt darum, endlich den Verkehr im Bereich um die Schulen, das Ganzjahresbad und die anliegenden Wohngegenden als Ganzes zu betrachten. Ziel könne nur eine Optimierung im Rahmen eines Gesamt-Verkehrskonzepts sein. Deshalb forderte die CSU-Fraktion den Oberbürgermeister auf, einen runden Tisch mit Vertretern aus Verwaltung, Politik und Schule einzurichten, an dem auch Verkehrsrechtsexperten teilnehmen, sagte CSU-Stadtverbandsvorsitzender Marco Gmelch.

Hier sollte auch der von CSU Stadtrat Robert Renker gemachte Vorschlag geprüft werden, den Radverkehr im Bereich der Mädchenrealschule von der Mühlstrasse wegzunehmen. Stattdessen könnte der Radweg am Schlossweiher entlang geführt werden. Dazu müsste der bisherige Weg am Schlossweiher durch einen breiten Steg erweitert werden.

Der Stadtverband unterstützt das Bürgerbegehren „Sichere Mühlstraße“, heißt es in einer Stellungnahme der Grünen. Sie würden allerdings noch einen Schritt weiter gehen und für die Errichtung einer verkehrsberuhigten Zone plädieren, „auch bekannt als Spielstraße“.

Eine verkehrsberuhigte Zone sei grundsätzlich als „sozialer Raum“ für Fußgänger und Radfahrer gedacht. Fußgänger dürften dort die Straße in ihrer ganzen Breite nutzen, der Fahrzeugverkehr müsse Schrittgeschwindkeit einhalten.

Die Sicherheit der Kinder müsse gewährleistet sein und an erster Stelle stehen. Diese Situation herrsche derzeit aber in der Mühlstraße nicht vor, sagte Eva Borke-Thoma von den Grünen.

Man stehe für eine gleichberechtigte Mobilität in Neumarkt, das heiße, Verkehrsteilnehmer, ob zu Fuß, mit dem Rad oder dem Auto, sollten sich nebeneinander und miteinander im öffentlichen Raum bewegen können, sagte Grünen-Stadtratskandidatin Judith Schönberger.
14.01.20


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ISSN 1614-2853
19. Jahrgang