neumarktonline Dokumentation

Autobahnausfahrt Frickenhofen

Gemeinsames Schreiben an Ministerialdirigent Karl Wiebel,
Oberste Baubehörde, München

Anschlussstelle an die BAB 3 Nürnberg - Regensburg bei Frickenhofen

Sehr geehrter Herr Ministerialdirigent,

in Zusammenhang mit dem Erörterungstermin des Planfeststellungsverfahrens zur Erstellung der o.g. Anschlussstelle wurden von einigen Gruppierungen (Bund Naturschutz, Grüne etc.) Pressemitteilungen veröffentlicht, die unseres Erachtens sachlich nicht richtig sind und mit denen nur haltlose Polemik gegen die neue Anschlussstelle betrieben werden soll. Dies erfordert nochmals eine deutliche Klarstellung durch alle betroffenen Gebietskörperschaften.

Wir bemühen uns nun bereits seit 10 Jahren gemeinsam und intensiv um eine baldige Realisierung der o.g. Anschlussstelle an die BAB 3.

Im Dezember 2003 erhielten wir die Zusage vom Bundesverkehrsministerium, dass die geforderte Anschlussstelle bewilligt und realisiert wird. Seit dieser Zeit laufen nun die Planungen und Genehmigungsverfahren, die aber immer noch nicht abgeschlossen sind. Wir haben bereits in zahlreichen Schreiben und auch im Antragsverfahren gemeinsam deutlich gemacht, warum eine zügige Realisierung dieser 2. Autobahnausfahrt im Stadtbereich Neumarkt i.d.OPf. dringend erforderlich ist.

Für die geplante Autobahnanschlussstelle Frickenhofen gibt es sehr viele und wichtige Argumente. So liegt zwischen den bisherigen Anschlussstellen Neumarkt und Velburg eine mit 16 km doppelt so lange Strecke als üblich. Das erschwert gerade Rettungskräften aus Neumarkt oft einen kurzen Zugang bei Unfällen am Rödelberg, die leider sehr häufig passieren. Die geplante Anschlussstelle würde - bisher durch Schwerlastverkehr aus dem Steinbruch Weickenhof und von der Anschlussstelle Velburg (Unterbuchfeld, Deining; Deusmauer, Lengenfeld; Niederhofen, Eschertshofen, Anzenhofen, Laaber, Pilsach) stark belasteten Orten - eine erhebliche Verkehrsentlastung bringen. Für den Ort Frickenhofen würden die lange geforderten Lärmschutzmaßnahmen realisiert werden können. Deutliche Entwicklungsimpulse sind für die strukturschwachen Landkreisteile im Umkreis der Anschlussstelle zu erwarten. Daneben gibt es noch eine ganze Reihe von Gründen, die die Notwendigkeit dieser Anschlussstelle belegen und im Antrag für diese Maßnahme enthalten sind.

Wir werden uns deshalb weiterhin mit Nachdruck für eine baldige Realisierung einsetzen und bitten Sie dabei um Ihre persönliche Unterstützung, insbesondere um einen zügigen Abschluss des Planfeststellungsverfahrens und einen baldigen Baubeginn im Interesse der zahlreichen Bürgerinnen und Bürger unserer Kommunen.

Mit freundlichen Grüßen
Albert Löhner, Landrat, Landkreis Neumarkt
Thomas Thumann, Oberbürgermeister, Stadt Neumarkt
Alois Scherer, Bürgermeister, Gemeinde Deining
Peter Braun, Bürgermeister, Markt Lauterhofen
Adolf Wolf, Bürgermeister, Gemeinde Pilsach
Bernhard Kraus, Bürgermeister, Stadt Velburg
Stefan Braun, Bürgermeister, Markt Kastl
18.Juli 2008

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ISSN 1614-2853
16. Jahrgang