MdL Albert Füracker

Sechs Millionen für Klinikum

NEUMARKT. Das Neumarkter Klinikum erhält heuer für die Erweiterung der Sterilisation, Entbindung und Akutgeriatrie über sechs Millionen Euro.

Das Kostenvolumen beträgt dabei 22,53 Millionen Euro, teilten am Donnerstag Gesundheitsministerin Melanie Huml und Finanzminister Albert Füracker mit.


Die vorgezogene Mittelbereitstellung entlaste die Krankenhausträger von Vorfinanzierungskosten, hieß es.

In den letzten zehn Jahren habe man etwa 4,7 Milliarden Euro für Investitionen an Kliniken ausbezahlt. Damit nehme der Freistaat eine Spitzenposition unter den Ländern ein, sagte Füracker. Das Jahreskrankenhausbauprogramm 2018 umfasst insgesamt 108 Bauprojekte mit einem Gesamtkostenvolumen von rund zwei Milliarden Euro.
24.05.18

Arbeitskreis tagt

NEUMARKT. Die 32. Sitzung des Arbeitskreises Stabilitätsrat vom Bund und aus den Ländern fand am Donnerstag in Neumarkt statt.

„Solide Finanzen sind gleichbedeutend mit Nachhaltigkeit und langfristiger Stabilität", sagte Finanzminister Albert Füracker bei der Begrüßung der Teilnehmer. Zusammen mit der grundgesetzlichen Schuldenbremse trage der Stabilitätsrat maßgeblich zur Sicherung langfristig tragfähiger Haushalte im Bund und in den Ländern bei, hieß es.


Der Arbeitskreis bereitet die Sitzung des Stabilitätsrats im Juni vor. Der Stabilitätsrat ist ein im Rahmen der Föderalismusreform II errichtetes gemeinsames Gremium des Bundes und der Länder.

2018 sei das 13. Jahr in Folge ohne neue Schulden im allgemeinen Haushalt des Freistaats Bayern, sagte Füracker. In den Jahren 2012 bis 2018 tilgt der Freistaat bereits 5,6 Milliarden Euro Schulden. Damit seien Spielräume für Zukunftsprojekte geschaffen worden.

Dem Stabilitätsrat gehören der Bundesfinanzminister, die Finanzminister der Länder und der Bundeswirtschaftsminister an. Er hat vor allem die Aufgabe, die Haushalte des Bundes und der Länder laufend zu überwachen, um drohende Haushaltsnotlagen frühzeitig zu erkennen und geeignete Gegenmaßnahmen rechtzeitig einleiten zu können.

Schwerpunkt der Beratungen der nächsten Sitzung ist die weitere Entwicklung der öffentlichen Finanzen bis zum Jahr 2022. Der Stabilitätsrat muss – auf der Grundlage von Projektionen des BMF und der Länder – einschätzen, ob die Obergrenze für das gesamtstaatliche strukturelle Finanzierungsdefizit weiterhin eingehalten wird.

Der Arbeitskreis, bestehend aus Vertretern der beteiligten Ministerien, erarbeitet dafür Beschlussvorschläge. Er tagt regelmäßig drei Mal im Jahr, jeweils im Mai und November vor den Sitzungen des Stabilitätsrates sowie zusätzlich im Juli.
17.05.18

Geld für Förderzentrum

NEUMARKT. Für Erweiterung und Umbau des Sonderpädagogischen Förderzentrums Parsberg zahlt der Freistaat einen Zuschuß in Höhe von 756.000 Euro.

Das kündigte Finanzminister Albert Füracker an.

Der Freistaat Bayern fördere in diesem Jahr im Regierungsbezirk Oberpfalz insbesondere Schulbaumaßnahmen und Bauaufwendungen für Kindertageseinrichtungen mit insgesamt 54,6 Millionen Euro.


Die Zuweisungen werden durch die Regierung der Oberpfalz verteilt.

Die Fördermittel für den kommunalen Hochbau sind Bestandteil des bayerischen Staatshaushalts, in dem jeder vierte Euro für Gemeinden, Landkreise und Bezirke vorgesehen sei, hieß es. Der kommunale Finanzausgleich weise 2018 mit über 9,5 Milliarden Euro erneut ein Rekordvolumen auf. Ein Schwerpunkt liege auf der Stärkung der kommunalen Investitionskraft.
15.05.18


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17. Jahrgang