MdL Albert Füracker

Geld für Kinderbetreuung

NEUMARKT. Die Stadt Parsberg erhält vom Freistaat 765.000 Euro für die Schaffung von insgesamt 74 neuen Betreuungsplätzen im Neubau eines Kinderhauses.

Das gab Staatsminister Albert Füracker bekannt.


Darüber hinaus wird die Stadt für die dort anstehenden Baumaßnahmen voraussichtlich noch einmal 305.000 Euro erhalten, insgesamt also über eine Million Euro. Diese Mittel aus Steuergeldern sollen nicht nur den Kindern in Parsberg zugute kommen, sondern auch deren Eltern, die dadurch künftig Familie und Beruf besser vereinbaren könnten.

Auch die Kommunen im Landkreis Neumarkt könnten im Rahmen des 4. Investitionsprogramms zur Schaffung neuer Kitaplatze aus Mitteln des Bundes einen Aufschlag von bis zu 35 Prozent auf die reguläre Förderung erhalten, hieß es. Insgesamt stünden für Kommunen in Bayern zusätzlich 178 Millionen Euro zur Verfügung.
06.12.18

Füracker bleibt Minister

NEUMARKT. Jetzt ist es auch offiziell: Albert Füracker aus dem Landkreis Neumarkt soll auch im neuen Kabinett das Finanzministerium leiten.

Das gab Ministerpräsident Söder am Montag-Mittag bekannt, als er die Riege der neuen Minister in München vorstellte. Der Landtag muß in seiner Sitzung am Montag noch zustimmen.


An der Wieder-Berufung Fürackers war kaum gezweifelt worden: er gilt als treuer Gefolgsmann Söders und stand für ihn an vorderster Front bei den erbitterten Auseinandersetzungen um die Abdankung des früheren Ministerpräsidenten Horst Seehofer. Außerdem kam dem CSU-Bezirksvorsitzenden aus Lupburg entgegen, daß "sein" Ministerium bei den Koalitionsverhandlungen mit den Freien Wählern in CSU-Hand blieb.

Wermutstropfen für den Politiker aus dem Landkreis Neumarkt: sein Finanzministerium muß die Verantwortung für den Bereich Landesentwicklung an das Wirtschaftsministerium - und damit an die Freien Wähler - abtreten.

Das sind voraussichtlich die neuen bayerischen Minister:

Aktualisierung: Gegen 14.30 Uhr stimmte der Landtag dem Kabinetts-Vorschlag mit den Stimmen der CSU und der Freien Wähler zu. Anschließend wurden die Minister vereidigt.
12.11.18

Zittern um Posten

NEUMARKT. Finanzminister Albert Füracker hat gute Chancen, sein Ministerium auch in der neuen Regierung behalten zu können.

Unter den drei Ministerien und fünf Kabinettsposten, die die Freien Wähler Ministerpräsident Söder abgehandelt haben, befindet sich jedenfalls nicht das Finanzministerium.

Die jeweiligen Ressortleiter will Söder zwar erst nach seiner Wiederwahl an der Spitze des Freistaats bekanntgeben, doch gibt es keine großen Zweifel, daß Füracker das einflußreiche Finanzministerium behalten kann - er gilt schließlich als treuer Gefolgsmann Söders und hat sich damals als erstes Kabinettsmitglied ins Feuer geworfen, als es darum ging, am Stuhl des damaligen Ministerpräsidenten und Partei-Chefs Horst Seehofer zu sägen (wir berichteten mehrfach).


Und deshalb wird nicht erwartet, daß Füracker - anders als etliche andere Minister - um seinen Posten bangen muß. Allerdings wird wohl die Macht des Ministeriums beschnitten: der Bereich Landesentwicklung soll künftig an das Wirtschaftsministerium abgetreten werden.

Am Dienstag soll Söder zum Miinisterpräsidenten wiedergewählt werden - danach soll auch die Besetzung der Ministerien bekanntgegeben werden.
wm

05.11.18


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ISSN 1614-2853
18. Jahrgang