Gesundheit

Demenz verstehen

NEUMARKT. Nach einer Veranstaltung in Berching zum Thema Demenz zeigte die AOK nun in Neumarkt den Film "Vergiss mein nicht" von David Sieveking.

Die Krankheit Demenz sei oft schwer nachzuvollziehen und zu verstehen, hieß es. Mit dem diesjährigem Angebot aus dem Bereich Selbsthilfe wolle die AOK Menschen auf unterschiedlichstem Weg erreichen, sagte Selbsthilfekoordinatorin Julia Nägele.

Die Resonanz war nach Angaben der AOK überwältigend und die kostenfreien Eintrittskarten ins Rialto-Kino sehr begehrt.


Zur anschließenden Expertenrunde konnte Bereichsleiter Ludwig Rödl Prof. Dr. René Handschu, den Chefarzt der Neurologischen Klinik am Neumarkter Klinikum Neumarkt, Eva-Maria Fruth von der Fachstelle für pflegende Angehörige beim BRK und den Geschäftsführer der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, Gerhard Wagner, begrüßen.

Das positive Feedback des Publikums habe gezeigt, dass es gelungen sei, die Erkrankung Demenz mehr in den Fokus zu rücken und zur Aufklärung beizutragen, hieß es nach der Kino-Vorstellung.
02.12.18

Öffnungszeiten ausgeweitet

NEUMARKT. Ein Jahr nach dem Start der neuen KVB-Bereitschaftspraxis im Neumarkter Klinikum wurden die Öffnungszeiten deutlich ausgeweitet.

Geöffnet ist künftig am Montag, Dienstag, Donnerstag von 18 bis 21 Uhr, am Mittwoch und Freitagvon 16 bis 21 Uhr, sowie am Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 9 bis21 Uhr

Dies sei eine gute Nachrichten für Patienten aus dem Großraum Neumarkt, die außerhalb der üblichen Sprechstundenzeiten medizinischer Hilfe bedürfen, hieß es.


Die KVB- Bereitschaftspraxis hat für die Patienten den Vorteil, dass sie dadurch eine zentrale Anlaufstelle haben, die sie ohne Voranmeldung aufsuchen können. Mühsame Recherchen, welcher Arzt Dienst hat und wo sich dessen Praxis befindet, entfallen. Ergänzend werden medizinische notwendige Hausbesuche weiterhin durch den bereits bestehenden Hausbesuchsdienst durchgeführt.

Die KVB-Bereitschaftspraxis kooperiert darüber hinaus mit dem Klinikum, das künftig die Versorgung im Rahmen des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes zu den Nachtzeiten übernimmt. Ziel der KVB ist es, flächendeckend in ganz Bayern eine ambulante medizinische Versorgung auch abends und an Wochenenden und Feiertagen zu gewährleisten und zugleich die Dienstbelastung möglichst gleichmäßig unter den zum Dienst verpflichteten Haus- und Fachärzten zu verteilen.

Bayernweit gibt es bis zum Jahresende 108 KVB-Bereitschaftspraxen, die sich in der Regel an Kliniken befinden. Über 99 Prozent der bayerischen Bevölkerung werden dann eine Bereitschaftspraxis innerhalb von 30 Minuten Fahrzeit erreichen.

Peter Weymayr als Vorstand des Neumarkter Klinikums begrüßte die ausgedehnte Kooperation: „Die Ausweitung der Öffnungszeiten ist ein weiterer Baustein, um die Behandlung von Notfallpatienten am Klinikum Neumarkt zu optimieren". Durch den gemeinsamen Standort würden die vorhandenen Ressourcen effizient genutzt und die Zielsetzung, ein integriertes Notfallzentrum unter gemeinsamer Trägerschaft von Klinik und Kassenärztlicher Vereinigung im Sinne eines „Ein-Tresen-Systems“ aufzubauen, wie es der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen (SVR) vorschlägt, vorbildlich umgesetzt.

Auch die geplante Einführung eines validierten Triage-Systems, um für alle Notfallpatienten eine Behandlungsdringlichkeit zu definieren und im weiteren Verlauf die Patienten auf KVB-Bereitschaftspraxis und Notfallzentrum zu verteilen, werde unterstützt.

Die KVB verwies außerdem auf die bundesweit einheitliche Rufnummer 116117 des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes. An diese Nummer können sich Patienten grundsätzlich außerhalb der üblichen Sprechzeiten wenden, wenn sie wegen einer akuten Erkrankung ärztliche Hilfe benötigen und nicht bis zur nächsten regulären Sprechstunde ihres Arztes warten können.

Der Ärztliche Bereitschaftsdienst sei aber zu unterscheiden von der notärztlichen Versorgung. Bei lebensbedrohlichen Erkrankungen könne stets der Notarzt – unter der kostenfreien Rufnummer 112 – verständigt werden.
02.12.18

40 Fälle im Landkreis Neumarkt


Rund 40 Landkreis-Bürger haben das HIV-Virus in sich
Foto: pixabay
NEUMARKT. Im Landkreis Neumarkt gibt es nach Angaben des Neumarkter Gesundheitsamtes annähernd 40 HIV-positive Menschen.

Der größte Anteil davon ist der Altersgruppe zwischen 40 und 49 Jahren zuzuordnen, hieß es kurz vor Beginn der "Bayerischen HIV-Testwoche 2018". Der Anteil der Männer beträgt rund 80 Prozent.

Dank der seit vielen Jahren laufenden Aufklärungskampagnen wurde im Landkreis aber seit Beginn des Jahres 2017 bis heute kein einziger neuer HIV-positiver Befund erhoben. Im Foyer des Gesundheitsamtes werden ab 30.November umfangreiche Aufklärungs-broschüren und Informationsblätter zum Thema HIV/AIDS angeboten.


Vom 26. November bis zum 2. Dezember bieten Gesundheitsämter, AIDS-Beratungsstellen und AIDS-Hilfen neben ihren regelmäßigen Angeboten unter dem Motto „Test Jetzt!“ zusätzlich Gelegenheiten, sich auf HIV testen zu lassen – wie immer anonym, vertraulich und mit kompetenter Beratung.

Im Neumarkter Gesundheitsamt sind solche Test vom 26. bis 30.November täglich von 10 bis 12 Uhr und zusätzlich am Donnerstag, 29.November, von 16 bis 18 Uhr möglich. Test und Beratung sind kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Jedes Jahr erfahren etwa 400 Männer und Frauen in Bayern, dass sie HIV-positiv sind. Sie haben sich mit jenem Virus angesteckt, das die Immunschwächekrankheit AIDS auslösen kann. Doch glücklicherweise sind die Behandlungsmöglichkeiten heute besser als jemals zuvor, sagte der Leiter der Neumarkter Behörde, Medizinaldirektor Dr. med. Werner Richter.

Dank der zur Verfügung stehenden modernen Medikamente könne erreicht werden, dass die Viruskonzentration im Blut soweit gesenkt werden kann, dass HIV-positive Menschen nicht mehr ansteckend sind und von einer nahezu normalen Lebenserwartung ausgegangen werden kann.
19.11.18
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ISSN 1614-2853
17. Jahrgang