Gesundheit

Demenzseminar beendet.

NEUMARKT. Im Rot-Kreuz Haus in Neumarkt wurde wieder ein weiteres Demenzseminar unter der Leitung von Eva-Maria Fruth beendet.

An sieben Abenden hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, sich über das Krankheitsbild Demenz mit ihren unterschiedlichen Facetten zu informieren und zu bearbeiten.


Neben dem Aufzeigen der unterschiedlichen Stadien, Fragen zu Recht und Versicherung und Entlastungsmöglichkeiten wurde nicht nur der Kranke, sondern auch die Situation des betreuenden Angehörigen in den Blick genommen und Raum für Erfahrungsaustausch gegeben.

Das nächste Seminar beginnt im Herbst 2018.

Informationen und Anmeldung unter Telefon 09181/48341.
09.06.18

Neuer Chefarzt


In der Schmerzklinik am Klinikum Neumarkt trat Frank Janssen (2.v.l.) die Nachfolge von Dr. Rüdiger Schmiedl (Mitte) an
Foto: Schwindl
NEUMARKT. Nach 39 Jahren am Klinikum Neumarkt tritt Chefarzt Dr. Rüdiger Schmiedl in den Ruhestand. Frank Janssen übernimmt seine Nachfolge als Chefarzt der Schmerzklinik.

Bei der offiziellen Vorstellung des Chefarztnachfolgers brachte Landrat Willibald Gailler die Verdienste Dr. Schmiedls zum Ausdruck. „Mit Chefarzt Dr. Schmiedl trat 1979 ein Arzt seinen Dienst am Klinikum an, der die Entwicklung des Hauses, das Ansehen und den Ruf in den folgenden vier Jahrzehnten wesentlich mitgeprägt hat“, sagte er. Nach vielen Jahren als Anästhesist und Oberarzt in der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin gründete er 2005 die Schmerzambulanz und zwei Jahre später die neue Schmerzklinik, die er als Chefarzt bis jetzt leitete. Vielen chronisch Schmerzkranken konnte er zusammen mit seinem multiprofessionellem Team in dieser Zeit zu Linderung und Genesung verhelfen, hieß es.


Als Nachfolger Dr. Schmiedls wurde Frank Janssen vom Verwaltungsrat einstimmig bestimmt. Der 50jährige gebürtige Bochumer ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er absolvierte sein Medizinstudium an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Seine Ausbildung zum Neurologen und Schmerztherapeuten erwarb er an der Universitätsklinik Bergmannsheil in Bochum. 2006 wechselte er an das Klinikum Neumarkt und war als leitender Oberarzt maßgeblich am Aufbau der neurologischen Hauptabteilung beteiligt.

Zu seinen Vorstellungen über die künftige Ausrichtung der Schmerzklinik sagte Janssen, dass er in eine wohl bestellte und zukunftsorientierte Abteilung wechseln wird. Er freut sich, die von Dr. Schmiedl so lange erfolgreich geführte Klinik übernehmen zu können. Neben der tagesklinischen werden zukünftig auch vollstationäre Behandlungen angeboten; hier existiere in der Region noch eine Versorgungslücke.

Im Gegensatz zum akuten Schmerz, der eine biologische sinnvolle Warnfunktion ausübt, überdauert der chronische Schmerz eine Grundkrankheit um Monate oder Jahre. Die Betroffenen leiden darunter zum Teil mit Depressionen, eingeschränkter Erlebnis- und Arbeitsfähigkeit sowie sozialer Verarmung, so Janssen In der Schmerzklinik Neumarkt werden durch ein Team aus Psychologen, Physio- und Ergotherapeuten, spezialisierten Pflegekräften und Ärzten gemeinsam die Ursachen der chronischen Schmerzen ergründet, um dann individuelle Behandlungsstrategien zu erarbeiten.

Ziel ist es, durch Bewältigung und Kontrolle der Schmerzen körperliche Funktionen wieder herzustellen und auf psychosoziale Faktoren positiv einzuwirken, um letztlich die Lebensqualität im privaten wie auch im beruflichen Bereich wieder zu verbessern. Behandelt werden sämtliche chronische Schmerzerkrankungen.

Vorstand Peter Weymayr zeigte sich über die Zusage von Janssen erfreut, die eine kontinuierliche Weiterentwicklung der etablierten Schmerzklinik erwarten lassen.

Die ambulante Behandlung von Schmerzpatienten wird Dr. Schmiedl noch bis Ende Juni weiter führen. Anschließend soll die Versorgung der Patienten der bisherigen Schmerzambulanz durch die niedergelassenen Schmerztherapeuten in Neumarkt sichergestellt werden.
04.06.18

Sieben Prozent mit Übergewicht

NEUMARKT. Im Landkreis Neumarkt wurde im Rahmen der Schuleingangsuntersuchungen zum kommenden Schuljahr bei knapp sieben Prozent der Kinder Übergewicht festgestellt.

Das Gesundheitsamt warnt deswegen vor dem Genuss übermäßig zuckerhaltiger Getränke. Etwa 80 Prozent der übergewichtigen Kinder werden voraussichtlich ihr Übergewicht ein Leben lang mit sich herumtragen müssen, hieß es. Übergewicht führt im späteren Leben häufiger zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck sowie Störungen des Fett- und Zuckerstoffwechsels (Diabetes).


Süße Getränke wie Soft-Drinks, Limo und Fruchtsäfte sind enorme Kalorienträger, die der Konsument aber nicht als eigentliche Mahlzeit wahrnimmt. Zusätzlich schlägt der Verzehr von Fast Food wie Burger, Fertigpizza und Pommes ins Gewicht.

Insbesondere die sogenannten Kinderlebensmittel wie Nuss-Nougat-Cremes, Milchschnitten und kinderfreundlich verpackte Fruchtjoghurts seien häufig Zucker- und Fettbomben, hieß es vom Gesundheitsamt.

Bekannt sei, dass Jugendliche im Alter zwischen elf und 17 Jahren im Durchschnitt täglich eine Dose Cola, Fanta oder Ähnliches zu sich nehmen; dies allein entspricht – je nach Getränk – etwa 13 Stück Würfelzucker.

Um den Flüssigkeitsbedarf zu decken, ist der Konsum von Leitungs- und Mineralwasser am Sinnvollsten, allenfalls noch Fruchtsaft-Schorlen. Auf Fertig-Lebensmittel sollte möglichst ganz verzichtet werden, stattdessen sollte der Obst- und Gemüseverzehr angehoben werden.
03.06.18
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17. Jahrgang