Gesundheit

Sechs Millionen für Klinikum

NEUMARKT. Das Neumarkter Klinikum erhält heuer für die Erweiterung der Sterilisation, Entbindung und Akutgeriatrie über sechs Millionen Euro.

Das Kostenvolumen beträgt dabei 22,53 Millionen Euro, teilten am Donnerstag Gesundheitsministerin Melanie Huml und Finanzminister Albert Füracker mit.


Die vorgezogene Mittelbereitstellung entlaste die Krankenhausträger von Vorfinanzierungskosten, hieß es.

In den letzten zehn Jahren habe man etwa 4,7 Milliarden Euro für Investitionen an Kliniken ausbezahlt. Damit nehme der Freistaat eine Spitzenposition unter den Ländern ein, sagte Füracker. Das Jahreskrankenhausbauprogramm 2018 umfasst insgesamt 108 Bauprojekte mit einem Gesamtkostenvolumen von rund zwei Milliarden Euro.
24.05.18

Gegen den Blutkrebs

NEUMARKT. Die Berngauer Feuerwehr will am Pfingstmontag eine Registrierungsaktion der Deutschen Knochenmarkspenderdatei durchführen.

Die Feuerwehr hat vor etwa anderthalb Jahren mit dem Projekt Herzflimmern gegen den Herztod gekämpft. Nun möchte man sich wieder engagieren.


Dazu führt man am Pfingstmontag im Zuge eines "Tags der offenen Tür" der Feuerwehr Berngau eine DKMS-Registrierungsaktion durch. Auch sind verschiedene Aktionen geplant, deren Erlös der DKMS zugute kommen soll.
14.05.18

Neumarkter sind öfter krank


Im Landkreis Neumarkt gab es mehr Krankmeldungen als bei
vielen Nachbarn
Grafik: AOK Bayern, WldO
(zur Vergrößerung auf die Grafik klicken)
NEUMARKT. Im Landkreis Neumarkt gibt es mehr Krankmeldungen als im Vorjahr. Das ergab die aktuelle Auswertung der AOK zum Krankenstand für 2017.

Im Landkreis Neumarkt sind AOK-versicherte Arbeitnehmer kränker als im bayernweiten Vergleich. Mit 4,8 Prozent liegt der Krankenstand über dem Bayernwert von 4,7 Prozent. Der Krankenstand kletterte im Landkreis um 0,1 Prozentpunkte.

Obwohl im letzten Jahr weniger Arbeitnehmer wegen Erkältung Zuhause bleiben mussten, waren Atemwegserkrankungen der häufigste Grund für eine Krankschreibung. 43,4 Krankmeldungen je 100 erwerbstätige AOK-Mitglieder gab es im vergangenen Jahr im Landkreis wegen dieser Krankheitsart. Im Jahr zuvor waren es 43,5 Krankmeldungen.


Demgegenüber entfielen auf Muskel-/Skelett-Erkrankungen 28,9, auf Erkrankungen des Verdauungssystems 17,2 und auf Verletzungen 16,9 Arbeitsunfähigkeitsfälle. „Geht es um die Dauer der Erkrankung, so verursachen Muskel- und Skeletterkrankungen von allen Krankheitsarten immer noch die meisten Ausfalltage“, sagte der Neumarkter AOK-Direktor Gerhard Lindner. Statistisch gesehen war deswegen 2017 jeder AOK-versicherte Arbeitnehmer im Landkreis Neumarkt 5,3 Tage krank geschrieben.

Insgesamt war im Freistaat durchschnittlich jeder AOK-versicherte Arbeitnehmer 17 Kalendertage krank, im Landkreis Neumarkt waren es im Schnitt 17,5 Tage.

Unverändert gibt es in Bayern ein deutliches Nord-Süd-Gefälle: Während in Oberfranken der Krankenstand mit 5,4 Prozent am höchsten war, betrug er in Oberbayern lediglich 4,1 Prozent. Im Regierungsbezirk Oberpfalz lag er bei 4,9 Prozent. Die angeblichen Ursachen: Nordbayerische Unternehmen haben deutlich ältere Belegschaften. Oberbayerische Arbeitgeber dagegen profitieren von einem starken Zuzug jüngerer Arbeitnehmer.
09.05.18
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ISSN 1614-2853
17. Jahrgang