Gesundheit

Gegen den Blutkrebs

NEUMARKT. Die Berngauer Feuerwehr will am Pfingstmontag eine Registrierungsaktion der Deutschen Knochenmarkspenderdatei durchführen.

Die Feuerwehr hat vor etwa anderthalb Jahren mit dem Projekt Herzflimmern gegen den Herztod gekämpft. Nun möchte man sich wieder engagieren.


Dazu führt man am Pfingstmontag im Zuge eines "Tags der offenen Tür" der Feuerwehr Berngau eine DKMS-Registrierungsaktion durch. Auch sind verschiedene Aktionen geplant, deren Erlös der DKMS zugute kommen soll.
07.05.18

„Gesunde Lebensführung


Die Auszbildenden setzten sich mit „Gesunder Lebensführung“ auseinander

NEUMARKT. Im Rahmen der dreijährigen Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege setzten sich die Auszubildenden des zweiten Ausbildungsjahres am Neumarkter Klinikum bewusst mit dem Thema „Gesunde Lebensführung“ auseinander.

In einer Projektwoche beschäftigten sie sich mit den Fragen: „Was hält mich gesund?“, „welche Auswirkungen hat körperliche Aktivität?“, „wie kann ich zukünftig Patienten zur Gesundheitsprävention beraten?“. Um diese Fragen beantworten zu können wurden eine Reihe von Experten für Ernährung, Bewegung, Entspannung und Stressmanagement eingeladen.


Ihre körperliche Fitness stellte die Gruppe bei morgendlichen Nordic Walking und Laufrunden sowie tagsüber bei Crossfit, Yoga, Power Pilates, Rhythm and Move, Slings und bei Übungen mit der Faszienrolle unter Beweis. Bei Phantasiereisen, Klangschale und Musiktherapie durften die Schüler die "Wichtigkeit der Entspannung" erleben.

Umrahmt wurde die Woche durch ein tägliches gesundes Frühstück sowie einem Ritual aus Yoga und Meditation. Zum Projektabschluß gab es ein gemeinsames "vegetarisches Grillen".
03.05.18

Blutspender gesucht


In Neumarkt werden wieder Blutspender gesucht
Foto: BRK
NEUMARKT. Die inzwischen abklingende Grippewelle und die Ferienzeit haben auch Auswirkungen auf die Zahl der Neumarkter Blutspender.

Dabei sei "eine Stunde für eine gute Tat kein großes Opfer, wenn man damit Leben retten kann", sagte BRK-Kreisgeschäftsführer Klaus Zimmermann. Eine Blutspende allein biete bis zu drei schwerkranken Patienten eine Überlebenshilfe.

Wegen der immer wiederkehrenden Kälteperioden der letzten Wochen erwies sich die Grippewelle in diesem Jahr als sehr hartnäckig in Bayern. Sie forderte laut dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit knapp 28.500 Krankheitsfälle im Freistaat, über 10.000 mehr als zur gleichen Zeit im Vorjahr.


Anhaltende Krankheiten und Ferienzeit hatten im Landkreis Neumarkt auch Auswirkungen auf die Blutspende: Zahlreiche Spenderliegen bleiben leer.

Deshalb hofft man beim Roten Kreuz auf große Beteiligung bei den nächsten Blutspende-Terminen im Landkreis: Auf allen Blutspendeterminen wird ab April eine Änderung im Ablauf umgesetzt. Die Messung des Hämoglobinwerts (Hb-Wert) wird dem Arztgespräch vorgelagert. Sie erfolgt direkt nach der Registrierung des Spenders und dem Ausfüllen des Fragebogens.

Nicht gespendet werden darf nach wie vor, wenn der Hb-Wert die für die Blutspende erforderliche Mindestgrenze von 13,5 g/dl bei Männern und 12,5 g/dl bei Frauen unterschreitet. Darüber informiert der BSD-Mitarbeiter den Spender nach der Messung und empfiehlt gleichzeitig, den Befund noch einmal mit dem Arzt vor Ort zu besprechen.

„Eine Ablehnung infolge eines zu niedrigen Hb-Wertes geschieht ausschließlich zum Schutz des Spenders. Wir brauchen zwar Blut, aber nicht wenn der Spender dadurch gefährdet werden könnte“, sagte dazu der ärztliche Geschäftsführer des Blutspendedienstes, Dr. Franz Weinauer.

Durch den leicht veränderten Ablauf könne die Spendefähigkeit früher als bisher ermittelt werden. Der Arzt sei ebenso über den Hb-Wert im Bilde und könne medizinische Empfehlungen geben. So entstehe insgesamt ein verbesserter Service für Spender.
06.04.18
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ISSN 1614-2853
17. Jahrgang