Grüne

Delegierte gewählt

NEUMARKT. „Finanzpolitische Herausforderungen der Kommunen“ hieß der Vortragstitel des Grünen-Bundestagsabgeordneten Stefan Schmidt.

Er informierte die anwesenden Parteimitglieder und Gäste über die derzeit diskutierten möglichen Grundsteuermodelle. Dr. Roland Schlusche, Fraktionsvorsitzender der Kreistagsgrünen und Stadtrat in Velburg, sagte, dass die Kommunen die derzeitigen Einnahmen aus dem Grundsteueraufkommen auch in der Zukunft dringend benötigen.

Neben den Kommunalfinanzen spielte vor allem die Wahl für die Parteitage im Herbst eine Rolle bei der Versammlung der Kreisgrünen. Für den Bundesparteitag im November, der in Leipzig stattfinden wird, wurden Siegfried Hauff und Christine Garibasch, beide aus Pyrbaum, delegiert. Für den kleinen Parteitag im Herbst wurde die Bezirksrätin, Markträtin und Kreisvorsitzende Gabriele Bayer aus Postbauer-Heng delegiert.


Falls es im Herbst eine neue Regierung mit den Grünen geben sollte, wurden gleich noch die Delegierten für diesen Sonderparteitag gewählt. Gabriele Bayer, Siegfried Hauff und Eva Borke-Thoma würden im Fall der Fälle die Regierung absegnen oder nicht.

Die Freude über die guten Umfragewerte der Grünen wurden in der Diskussion deutlich durch die Umfragewerte der AfD getrübt. Dr. Roland Schlusche und Bayer machen "die beiden Brandstifter Söder und Seehofer" für diese Entwicklung verantwortlich.
15.07.18

„Tee mit MdB“

NEUMARKT. „Auf einen Tee mit dem MdB“ – unter diesem Motto veranstaltet der Grünen-Bundestagsabgeordnete Stefan Schmidt am Donnerstag eine Bürgersprechstunde in Neumarkt.

„Ich möchte mit den Menschen ins Gespräch kommen und gerne Fragen, Wünsche und Kritik aufgreifen", sagte Schmidt. Seine Arbeit im Bundestag lebe erheblich davon, dass er direkten Kontakt zu den Bürgern des Wahlkreises habe und sehe, wo der Schuh drückt.


Alle Interessierten können den Parlamentarier am Donnerstag zwischen 17 und 18 Uhr im Gasthof Wittmann in der Bahnhofstraße kennenlernen und sich mit ihren Fragen und Anliegen direkt an ihn wenden. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
11.07.18

Forst "verwüstet"


Gewaltige Schäden entdeckten die Grünen im Pyrbaumer Forst

NEUMARKT. Ein Wald bei Pyrbaum wurde nach Meinung der Grünen "verwüstet": im Pyrbaumer Forst habe der „Profitmichl“ wieder zugeschlagen.

Eine "unbeschreibliche Spur der Verwüstung durch exzessive Holzernte" entdeckten der Direktkandidat für die Landtagswahl Sigi Hauff und die Kräuterpädagogin Christine Garibasch bei einer ihrer Wanderungen. Riesige Holzerntemaschinen und Holztransport-Lastwagen haben dort über zwei Meter tiefe morastige Gräben in den Waldboden gefurcht. Die Rückegassen haben teilweise nur einen Abstand von 22 Metern. Dreißig Meter Abstand zwischen den Rückegassen seien wohl vorgeschrieben.

Die bayerischen Staatsforsten haben nach den letzten Aktionen von Umweltschützern zugesagt, die Bürger zu informieren, wenn wieder Holzernte im größeren Ausmaß stattfinden soll. Leider hätten sie ihr Versprechen nicht eingehalten, hieß es von den Grünen:. "Es waren keinerlei Warnhinweise oder gar Absperrungen vorhanden".


Die beiden Grünen waren nach eigenen Worten "entsetzt, als wir vor dem Flurschaden standen. Hier herrschte vor der Aktion noch einigermaßen intakte Natur".

Die Waldschäden seien enorm. Da das Gebiet sehr wasserreich ist, seien beträchtliche Bodenverwerfungen im unteren Bereich beim Stachelweiher entstanden. Der Weg konnte von dieser Seite nicht einmal begangen werden.
24.05.18

"Eine Stelle zusätzlich"

NEUMARKT. Die Kreistagsfraktion der „Grünen“ will mit einem Antrag auf Stellenerhöhung die Jugendarbeit im Kreisjugendring fördern.

Die Grünen Kreisräte baten KJR-Geschäftsführer Markus Ott um einen Gesprächstermin, um über die Situation, den Bedarf und die Probleme im Kreisjugendring zu sprechen.

Man wolle ab 2019 eine ganze Stelle zusätzlich für den Kreisjugendring, denn die Mitarbeiter könnten wegen der eigenen massiven Überlastung nicht in adäquater Weise ihren Aufgaben nachkommen, wie es dem Bedarf entspricht, beklagte Grünen-Fraktionsvorsitzender Dr. Roland Schlusche danach.


Man bedauerte bei den Grünen, dass der Kreisjugendring junge Menschen abweisen müsse, die sich ehrenamtlich engagieren möchten, weil die Betreuung der Jugendlichen mangels Personal nicht in ausreichendem Maße stattfinden kann.

Die Zahl der interessierten jungen Menschen, die ehrenamtlich beim Kreisjugendring arbeiten möchten, steige beständig. Man wolle den Kreisjugendring personell mit einer zusätzlich Vollzeitstelle stärken, damit die Sozialpädagogen und die Geschäftsführung ihren für die Gesellschaft und die Jugend so wichtigen Aufgaben nachkommen können, hieß es.
15.05.18


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ISSN 1614-2853
17. Jahrgang