Kirchen

Kirchenpatron zu sehen


In der Oktober-Krippe ist Johannes der Täufer zu sehen

NEUMARKT. Die barocke Münsterkrippe von St. Johannes in Neumarkt zeigt im Oktober wieder ihren Kirchenpatron, Johannes den Täufer.

Die dargestellte Szene steht in den ersten Kapiteln aller vier Evangelien: Johannes der Täufer tritt vor das Volk Israel.

Alles Krippenvolk, dass die Münsterkrippe zu bieten hat, versammelt sich zum Auftritt des Propheten. Der Evangelist berichtet, dass auch Zöllner kamen, um sich taufen zu lassen. Deshalb steht auch der Krippen-Matthäus, der künftige „Apostel der Zöllner“ mit seiner Geldwaage am Gürtel in der Schlange.


Und ganz im Hintergrund können regelmäßige Besucher der barocken Münsterkrippe einen ganz neuen Darsteller entdecken. Mit seiner schicken Tracht in Oberpfälzer Manier mit traditionellem zylinderartigem schwarzem Hut fällt er auf. Seine Tracht hat „der Neue“ dem Schneidereiteam um Gisela Herbert zu verdanken.

Täglich finden Besucher aus der Stadt und Gäste, die von weither nach Neumarkt kommen, den Weg zu dieser ganz besonderen Krippe, die in ihren Anfängen auf die Jesuiten zurück geht, die im Zuge der Gegenreformation zu Beginn des 17. Jahrhunders aus Amberg kommend in der Neumarkter Stadtpfarrkirche predigten - und wie überall, wo sie sich niederließen, auch ihre besonderen großen, prächtigen barocken Krippendarstellungen und Heiligen Gräber einsetzten.

Ihre Namen stehen heute noch in Stein gemeisselt in der Marienkappele des Münsters in der langen Liste der Seelsorger, die dort gewirkt haben.

Neu ist, dass die Neumarkter und ihre Gäste die Krippe als A3-Wandkalender für ihre eigenen vier Wände oder als Geschenk für Freunde mit nach Hause nehmen können. Der Kalender mit zwölf Monatsbildern aus dem Krippenjahr kostet 10,50 Euro. Er wird im Pfarrbüro von St. Johannes verkauft, aber auch auch in der Touristen-Info im Rahthausdurchgang.
03.10.18

Begegnungen geplant


Das Kloster St. Josef feiert die Seligsprechung der Ordens-
gründerin
Foto: Niederbronner Schwestern
NEUMARKT. Die Niederbronner Schwestern in Kloster St. Josef und Haus St. Marien feiern am 3. Oktober die Seligsprechung ihrer Ordensgründerin Mutter Alfons Maria Eppinger.

Auch für die Bevölkerung findet dazu um 16 Uhr eine Dankandacht in der Klosterkirche statt. Anschließend sind die Besucher zu einer Begegnung mit den Ordensfrauen eingeladen.

„Aus den Quellen des Erlösers“, lauter der Wahlspruch des Ordens. Und so wundert es nicht, dass das Neumarkter Wildbad 1920 als geeigneter Ort für eine Klostergründung erschien. Nach dem Ersten Weltkrieg sollten auch auf deutschem Boden Provinzhäuser errichtet werden. Nachdem der Orden in Bayern an fast 50 Orten nach einer passenden Stelle gesucht hatte, wurde man in Neumarkt fündig.

Die Betreiber des damaligen Kurhauses, das Ehepaar Tretter, blieben kinderlos und verkauften das Wildbad daher an die „Schwestern vom göttlichen Erlöser“, wie der Orden offiziell heißt. Die Tradition der Wasserkur setzen die Schwestern heute mit dem Verkauf des mineralhaltigen Tafelwassers fort.


Derzeit leben rund 150 Ordensfrauen in drei Gemeinschaften auf dem Gelände. Wie die meisten Ordensgemeinschaft leiden auch die Niederbronner Schwestern an fehlendem Nachwuchs. Viele der Schwestern, die in der Pflege, in Schulen und Kindergärten, in der sozialen Arbeit und in der Pflege tätig waren, sind heute selbst pflegebedürftig.

Trotzdem ist es den Gemeinschaften in St. Josef und St. Marien wichtig, die Seligsprechung von Mutter Alfons Maria zu feiern und dabei die Bevölkerung aus Neumarkt und der Umgebung einzuladen. Viele Menschen aus der Region würden sich über die geistlichen Angebote, die Jugendarbeit des Ordens oder den Gottesdienstbesuch mit „ihrem Kloster“ verbunden fühlen, hieß es.
26.09.18

Spenden für Waisenhaus

NEUMARKT. Am Sonntag um 16 Uhr findet in der Pfarr- und Wallfahrtskirche "Mariä Namen" in Trautmannshofen ein Benefizkonzert mit Brigitte Träger statt.

Der Einlass für das Kirchenkonzert mit dem Titel "Weil Gott dich liebt" ist ab 15.30 Uhr und der Eintritt ist frei.


Die Besucher werden um eine freiwillige Spende zur Unterstützung eines Waisenhauses in Puno/Peru und das Medizinische Zentrum (Centro Medico) in Arequipa gebeten. Beide Projekte werden von Pater Josef Schmidpeter von den Comboni-Missionaren, der vor Ort in Peru arbeitet, mitbetreut.

Die Spendensammlung geht auf eine Initiative des früheren Neumarkter Polizei-Chefs Helmut Lukas zurück.
26.09.18

Chorproben starten

NEUMARKT. Der Kirchenchor der Neumarkter Hofkirche startet am Donnerstag mit seinen Chroproben - und sucht nach neuen Mitgliedern.

Der Chor blickt auf eine jahrzehntelange Tradition zurück. Mit überwiegend a-cappella-Chormusik aus verschiedenen Jahrhunderten bereichert er an bestimmten Sonn- und Feiertagen Eucharistiefeiern und Festlichkeiten der Pfarrei. Besondere kirchenmusikalische Gestaltungen erfahren dabei die Hochfeste mit Kirchenchor und Instrumentalisten, wie Streichorchester oder Bläserensembles.


Mit Regionalkantor Helmut Lehner steht dem Chor der Hofpfarrei seit 1999 ein hauptamtlicher musikalischer Leiter vor. Während der Proben erarbeiten die Chormitglieder geistliche Gesänge, Motetten und Messen aller Stilrichtungen in lateinischer und deutscher Sprache, wobei auch das weltliche Liedgut nicht zu kurz kommt. Mit dem Gesang verbunden ist ein reges Chorleben mit einem jährlichen Ausflug und sonstigen Feierlichkeiten.

Man sucht Frauen und Männer, Jugendliche und junge Erwachsene, die gerne singen und bereit sind, etwas Zeit für die Proben und Gestaltung von Gottesdiensten mitzubringen. Die erste Probe ist am Donnerstag von 19.45 bis 21 Uhr im zweiten Untergeschoss des Pfarrheims an der Saarlandstraße.
20.09.18


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ISSN 1614-2853
17. Jahrgang