Kirchen

Auch Barcelona besucht


29 Jugendliche und Mitarbeiter waren bei der Sommerfreizeit dabei

NEUMARKT. Nach Spanien führte 29 Jugendliche und Mitarbeiter die Sommerfreizeit der Evangelischen Jugend des Dekanats Neumarkt im August.

Den Campingplatz an der Costa Brava erreichte die Jugendgruppe nach 18stündiger Busfahrt. Nach dem Beziehen der Zelte gings zum Strand, der in den folgenden Tagen regelmäßig aufgesucht wurde.


Neben Schwimmen, Wellness und Ausruhen waren eine Wasserolympiade, Body-Painting, der Bau von Sandburgen sowie sportliche Aktivitäten angesagt.

Mehrere Busausflüge in die nähere Umgebung standen ebenfalls auf dem Programm. So besuchten die Jugendlichen die Altstadt und die Basilika in Girona und fuhren in Zweierkanus auf dem Fluss Ter im Landesinneren.

Den Höhepunkt bildete die Tagesfahrt in die katalanische Hauptstadt Barcelona. Wegen des Terroranschlages war die Kathedrale Sagrada Familia für einen Trauergottesdienst streng abgeschirmt und auf den Rambles, der Promenade in der Innenstadt, hatten Trauernde viele Blumen hingelegt und Kerzen angezündet.
28.08.17

In den Ruhestand


Dr. Andreas Thiermeyer
Foto: Anita Hirschbeck, pde
NEUMARKT. Der Flüchtlings-Beauftragte und frühere Wallfahrtsrektor auf dem Habsberg. Dr. Andreas Thiermeyer. wird zum 1. September in den Ruhestand treten.

Er wird weiterhin in den Pfarreien Oening und Umgebung mitarbeiten, hieß es aus dem Bistum.

Andreas Thiermeyer wurde 1977 zum Priester für die Diözese Eichstätt geweiht. Er war maßgeblich bei der Errichtung des Collegium Orientale beteiligt und leitete dieses von 1998 bis 2008. Das Collegium ist einzigartig in Deutschland, dort kommen Studenten der unterschiedlichen Ostkirchen zusammen. Thiermeyer wurde bereits 2002 von Kardinal Lubomyr Husar, dem Oberhaupt der griechisch-katholischen Kirche der Ukraine, der Titel eines mitrierten Protopresbyters (Erzpriester) verliehen.

Im März 2006 berief ihn Papst Benedikt XVI. zum Berater in der vatikanischen Ostkirchen-Kongregation. Zwischen 2006 und 2012 war er Konsultor der vatikanischen Ostkirchen-Kongregation.

Seit 2008 war er Wallfahrtsrektor auf dem Habsberg und Direktor des Diözesanjugendhauses. 2010 weihte ihn schließlich Bischof Milan Saschik zum Titular-Archimandrit der Abtei St. Stephanus in Remety/Ukraine.


Seit Februar 2015 war Thiermeyer Beauftragter für die Seelsorge mit Flüchtlingen im Bistum Eichstätt und außerdem im Pfarreienverbund Berching eingesetzt. In seinem Ruhestand arbeitet er dort in den Pfarreien Oening und Umgebung weiterhin mit. Ferner bleibt er Mitglied in der Ökumene-Kommission und Vertreter der Diözese bei der AcK (Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen) Bayern.
pde

21.08.17

Neue Krippen-Szene


Die neue Krippen-Szene im Münster

NEUMARKT. Die barocke Jahreskrippe des Münsters St. Johannes zeigt seit Mariä Himmelfahrt die passende Szene aus dem Lukasevangelium.

Die Szene wird bis in den September hinein zu sehen sein. Dann wird voraussichtlich, wenn alles klappt, zum Beginn des neuen Schuljahres auch ein "neuer alter" Jesusknabe in barocker Pracht die Bühne betreten und gemeinsam mit seinen Eltern eine Szene aus dem "Haus Nazareth" zeigen.


Der Holzbildhauermeister und Krippenexperte Norbert Tuffek aus Wendelstein staffiert ihn gerade aus.
16.08.17

Hofkirche feiert

NEUMARKT. Das Hochfest Mariä Himmelfahrt wird in der Neumarkter Hofkirche als ihr Namensfest, ihr Patrozinium, festlich begangen.

Um 9 Uhr singt der Kirchenchor ein feierliches Hochamt. Daran teilnehmen werden auch die Mittelalter-Freunde mit dem Neumarkter Pfalzgraphenpaar. Um 10.30 Uhr gestaltet der Rhythmuschor Berngau die Festmesse.

Anschließend gibt es im Pfarrgarten ein Weißwurstfrühstück mit Musik. Auch um 7.30 und 18.30 Uhr sind Gottesdienste zu Ehren Mariens.


Die Hofkirche, die zwischen 1414 und 1428 vom Pfalzgraphen Johann von Neumarkt und seiner Frau Katharina erbaut wurde, diente vor allem den religiösen Feiern des fürstlich-pfalzgräflichen Hofes zu Neumarkt. Ursprünglich waren sogar zwei Türme vorgesehen.

Die Kirche ist gepträgt von ihrer in sich ruhenden spätgotischen Architektur. Wenn auch das Langhaus um das Jahr 1700 trotz der damaligen Barockzeit im Renaissance-Stil umgestaltet wurde, so behielt doch der elegante Altarraum mit dem Netzgewölbe und den schmalen Fenstern seinen gotischen Charakter bei.

Die Hofkirche hatte ähnlich wie St. Johannes im 16. Jahrhundert vor allem durch den Bildersturm der Kalvinisten zu leiden, als man damals sieben gotische Altäre gewaltsam entfernte. Überstanden hat diesen Sturm nur die Sandsteinmadonna aus dem Jahr 1480, die seit der Kirchenrenovierung im Jahr 2003 seitlich vom Altarraum einen Platz gefunden hat.

Schon die Neumarkter Pfalzgrafen waren es, die ihre gesamte Herrschaft in der Oberpfalz unter den besonderen Schutz Mariens gestellt hatten. In der Gegenreforamtion wurde die Hofkirche wieder katholisch. Es waren vor allem die Neumarkter Kapuzinermönche, die die ehemalige Fürstenkirche für eine tatkräftige Seelsorge nutzten:

Noch heute findet hier das sogenannte 40stündige Gebet vor Beginn der Fastenzeit statt.

Als sich 1947 die Stadt wegen der vielen Heimatvertriebenen vergrößerte, beschloss der Eichstätter Bischof Joseph Schröffer, die Hofkirche zu einer eigenständigen Pfarrei Zu Unserer Lieben Frau zu erheben.
14.08.17


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ISSN 1614-2853
16. Jahrgang