Kirchen

"Verkündigung" in Münsterkrippe


Die Verkündigung des Engels an Maria

NEUMARKT. Die Barocke Münsterkrippe von St. Johannes startet auch in diesem Jahr schon im November mit den weihnachtlichen Darstellungen.

Es wird derzeit die Verkündigung des Engels an Maria gezeigt, weil die Bühne im Dezember natürlich traditionell für die Darstellung der Herbergsuche benötigt wird.

Die Ankündigung (... "im sechsten Monat"...) des Engels Gabriel ("von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret zu einer Jungfrau gesandt") an Maria. wird zugleich als Moment der Empfängnis verstanden.


Die barocken Erzengel werden übrigens als "hohe Engel" und "Angesichtsengel" bezeichnet, weil sie Gott so nahe stehen sollen. Als Engel-Herolde gleichen sie dem irdischen Reichs-Herold der Kaiser. Engel als Herolde werden oft ohne Flügel dargestellt. Auch der Engel der Münsterkrippe tritt flügellos auf.

Ihre Kleidung ist aus der römischen Militärkleidung abgeleitet. Sie tragen kniehohe Kohortenstiefel oder Gamaschen aus leuchtendem Brokat und sind an dem stilisierten Harnisch, den zungenförmigen "Zaddelschürzen" und dem römischen Kurzrock zu erkennen. Diese Kostüme trugen die Sänger und Schauspieler in der barocken Oper, die als "Himmlische Läufer" das Nahen der Götter ankündigten. Die barocken Krippenfiguren hatten dort ihre Vorbilder.

Die Münsterkrippe ist in der Region die einzige barocke Jahreskrippe mit Wurzeln weit bis zurück ins 17. Jahrhundert. Die Köpfe wurden vor Jahren auf dem Dachboden der Sakristei gefunden, offenbar aussortierte Reste der barocken Krippe aus der Frühzeit der jesuitischen Gegenreformation.

Es handelte sich dabei vermutlich um jene Krippenteile, die repariert werden mussten - und deswegen unter dem Dach zwischengelagert wurden. Die gut erhaltenen Figuren haben dagegen den Bombenhagel zum Ende des Zweiten Weltkrieges nicht überstanden.
01.11.17

Zuschuss für Orgel

NEUMARKT. Die Orgel in der Kirche St. Andreas in Kleinalfalterbach wurde einer gründlichen Renovierung unterzogen. Jetzt gab es einen Zuschuß.

Die Orgel war zuletzt vor 30 Jahren gereinigt und gestimmt worden, sagte Kirchenpfleger Martin Kirsch.

Sie wurde Mitte des 18. Jahrhunderts gebaut. 1986 entschloss man sich, die Orgel neu aufzubauen und wieder instand zu setzen, berichtet Kirsch.

Nach über 30 Jahren war es nun wieder soweit. Die Restaurierung dauerte rund eine Woche. Zur St. Andreaskirchweih am ersten Advent kann die Orgel wieder in neuem Glanz erstrahlen und erklingen.


An den Kosten in Höhe von rund 10.000 Euro beteiligt sich die Diözese Eichstätt mit 25 Prozent. Der restliche Betrag wird von der Gemeinde Deining mit 15 Prozent, also 1124,40 Euro bezuschusst. "Diese Unterstützung leistet die Gemeinde gerne", sagte Bürgermeister Alois Scherer bei der Scheckübergabe an Pfarrer Michael Konecny und Kirchenpfleger Martin Kirsch.

Die verbleibenden Kosten von rund 6400 Euro werden von der Kirchenstiftung Kleinalfalterbach getragen.
01.11.17

Helfer im Notfall


Im Klinikum wurdeb neue Notfallseelsorge-Mitarbeiter begrüßt

NEUMARKT. Bei einem feierlichen Gottesdienst in der Kapelle des Neumarkter Klinikums wurde Diakon Marcus Hamacher von Regionalbischof Dr. Weiss und von Dekanin Christiane Murner zur "öffentlichen Wortverkündigung" berufen und für diesen Dienst beauftragt.

Hamacher ist als Jugendreferent in der Evangelischen Kirchengemeinde Neumarkt und als Dekanatsbeauftragter für die Notfallseelsorge im Dekanatsbezirk Neumarkt tätig. Bei dem Segnungsakt war auch der katholische Pfarrer Peter Gräff aus Seubersdorf anwesend.


Außerdem wurden bei diesem Festakt Rainer Göldner, Susanne Grashauser, Birgit Kagerer, Claudia Schottner, Hanna Nennstiel und Frank Zimmermann aus dem Dekanatsbezirk zu ihrem ehrenamtlichen Dienst in der Notfallseelsorge beauftragt. Sie haben in den letzten zwei Jahren eine Ausbildung von über 120 Stunden absolviert und wurden von Diakon Marcus Hamacher sowie weiteren Referenten zu Notfallseelsorgern ausgebildet.

Die Notfallseelsorger sollen Menschen helfen, wieder festen Boden unter die Füße zu bekommen, indem sie mit den Betroffenen die nächsten Schritte nach einem schrecklichen Ereignis strukturieren.

Im Landkreis Neumarkt sind zurzeit zwölf Notfallseelsorger im aktiven Dienst. Sie arbeiten eng mit dem Kriseninterventionsdienst des Hospizvereins und dem Roten Kreuz Parsberg zusammen.
30.10.17

Abt Makarios Hebler verstorben

NEUMARKT. Der Leiter des Pfarrverbandes Seubersdorf, Abt em. Makarios Hebler, ist bei einer Pilgerreise in Israel überraschend verstorben.

Hebler starb am Sonntag. Er war Benediktiner der Abtei St. Mauritius Tholey und Pfarradministrator der Pfarreien Batzhausen, Daßwang, Eichenhofen, Seubersdorf und Wissing und wurde 67 Jahre alt.


1971 trat Hebler in die Benediktinerabtei St. Mauritius Tholey ein, im Jahr darauf begann er sein Noviziat. 1976 legte er die ewigen Gelübde ab. Im Dezember 1981 wurde er zum Priester geweiht. Er übernahm die Ämter des Cellerars/Ökonoms und Novizenmeisters. Von 1985 bis 2008 leitete er als Abt die Benediktinerabtei St. Mauritius Tholey.

Im September 2009 kam er in die Diözese Eichstätt und übernahm als Pfarradministrator die Leitung der Pfarreien Batzhausen, Daßwang mit der Expositur Hamberg, Eichenhofen, Kemnathen und Seubersdorf. Im Jahr 2010 änderten sich die Pfarreizugehörigkeiten, sodass Hebler ab September 2010 die Leitung der Pfarreien Batzhausen, Daßwang, Eichenhofen, Seubersdorf und Wissing übernahm.

Seit Mai 2017 stand er dem Pastoralraum "Pfarrverband Seubersdorf" als Leiter vor. Zugleich hat er im Auftrag des Eichstätter Bischofs vielen jungen Menschen das heilige Sakrament der Firmung gespendet.
30.10.17


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16. Jahrgang