Kneipenbühne Oberweiling

Saftiger Rock


"Diebe und Komplizen"
Foto: Volker Kindl
NEUMARKT. "Diebe und Komplizen" debütierten am Samstag auf der Kneipenbühne in Oberweiling mit "saftigem Rock", wie sie ihren Stil nannten.

Die vier perfekt eingespielten Freunde wagten es, ausschließlich eigene Stücke zu präsentieren und das noch dazu in der Muttersprache.


Allerdings verstand man trotzdem die Texte nur schlecht und von der mit phantasievollen Sounds gespielten Orgel (Martin Hert, auch zweite Gesangsstimme) hörte man zu wenig. Die Gitarre (Anton Krammel, auch Gesang, Texte und Komposition) und das Schlagzeug (Herbert Ehrl) deckten manchmal sogar den Bass (Peter Pommer) zu, der sehr schön groovte und einfallsreiche Läufe zum Besten gab.

Das kompakte, stets auf den Punkt kommende Arrangement machte allerdings einiges wieder gut und das Publikum goutierte das Gesamtbild mit mehreren Zugabeforderungen.
06.11.17

Zuhörer waren angetan


"Point & Die Spielverderber"

NEUMARKT. "Point & Die Spielverderber" debütierten auf der Kneipenbühne in Oberweiling mit eigenen Liedern in deutscher Sprache, die von der Band mit viel Gefühl und Feuer umgesetzt wurden.

Die Saxophonistin Katja Heinrich bestach mit großem Ton, sauberer Intonation, mit einfallsreichen, oft herzerfrischenden Soli, aber auch mit einer sauberen zweiten Gesangsstimme. Bernie Sauer, langjähriger Mitstreiter Peter "Point" Gruners erwies sich als zuverlässiger Bassist, der wunderbar groovte.


Zusammen mit dem Neuen in der Band - Tim Kalenbach am Schlagzeug - schuf er jene bombensichere rhythmische Basis, auf die man sich als Mitmusiker ohne Wenn und Aber verlassen kann. Der zweite Neue, Johannes Ehrl an Piano und Orgel, setzte geschmackvolle Soundakzente, solistische Farbtupfer und legte den bunten Klangteppich aus, auf dem "Point" seine perkussiv gespielten Akkordfolgen und seine Soli entfalten konnte.

Der wiederum bestach mit seinen Texten, die sehr persönlich und wortverspielt wirken. Alle Kompositionen stammen aus der Feder von Gruner. Das eher spärliche Publikum jedenfalls war sehr angetan von dem Quintett.
01.11.17

Charme und Virtuosität


Haja und Sigi Finkel
Foto: Heike Kindl
NEUMARKT. Sigi Finkel bgeisterte sein Publikum in der Oberweilinger Kneipenbühne mit umwerfendem Charme, Virtuosität und sympathischer Bescheidenheit.

Finkel ist in Oberweiling ja kein Unbekannter. Zweimal trat er in den vergangenen zehn Jahren mit dem Sänger und Balafonspieler Mamadu Diabate (Burkina Faso) auf, einmal bei einem hochspannenden Soloabend.


Am Samstag hatte er Haja an seiner Seite, einen Saitenzauberer aus Madagaskar, der allein schon mit seiner positiven Ausstrahlung die Zuhörer für sich einnehmen konnte. Was er auf der Gitarre, der traditionellen madegassischen Kabosy und der Walicha zauberte, war großartig.

Selten gingen Folklore, makellos jazziges Saxophon, Groove, Melodie- und Harmoniereichtum so perfekt zusammen wie amSamstag, der durchaus ein paar Gäste mehr vertragen hätte. Die beiden künstler haben versprochen, noch einmal nach Oberweiling zu kommen.
22.10.17

"Väter & Söhne"

NEUMARKT. Am Samstag gibt es in der Kneipenbühne Oberweiling ein Wiedersehen mit Prinz Chaos.

In seinem neuen Live-Programm spielt der Schlossherr von Weitersroda viele Lieder seiner neuen CD "Väter & Söhne".


Mit Mandoline, Waldzither, Gitarren und Gesang beleuchtet er dieses Urthema des menschlichen Lebens aus unterschiedlichen Perspektiven, etwa wenn Prinz Chaos für alte Bäume und alte Häuser Partei ergreift. Oder in einem nagelneuen Song für Nelson Mandela, den idealtypischen "Gütigen Vater", dem Prinz Chaos nach einer Südafrikareise einen Song gewidmet hat.

Mit dem "Rudi-Egelhofer-Lied" hat er dem Urbild des rebellierenden Sohns und einem Helden der Münchner Räterepublik 1919 ein Denkmal gesetzt.
04.10.17


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16. Jahrgang